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16.11.2017, 18.30 - 20.00 Uhr

Diagnostik und Therapie dissoziativer Störungen - Ein Vortrag von PD Dr. med. Ursula Gast

Dissoziative Phänomene und Störungen sind häufig und sehr vielfältig. Dennoch werden sie oft von Behandlern als auch Betroffenen nicht wahrgenommen oder falsch zugeordnet. Der Vortrag von PD Dr. Ursula Gast soll bei der diagnostischen Einordnung dissoziativer Störungen bis hin zu dissoziativen Identitätsstörungen helfen und therapeutische Möglichkeiten aufzeigen. Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde zum Thema statt.

Referentin:
PD Dr. md. Ursula Gast leitete von 2004 bis 2009 die Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld. Sie habilitierte über Dissoziative Störungen. In Fachkreisen gilt sie als Expertin auf dem Gebiet von Diagnose und Therapie bei Patientinnen und Patienten mit Dissoziativer Identitätsstörung. Seit 2010 praktiziert sie als niedergelassene Fachärztin in Mittelangeln bei Flensburg.

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Termin:
Donnerstag, 16.11.2017, 18.30 - 20.00 Uhr inklusive Diskussionsrunde

Veranstaltungsort:
Rehaklinik Glotterbad
Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin
Gehrenstr. 10
79286 Glottertal
www.rehaklinik-glotterbad.de
info@rehaklinik-glotterbad.de

Anmeldung
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und wir bitten um frühzeitige Anmeldung bis spätestens 10. November 2017.
Fax: 07684. 809-253; E-Mail: p.klaiber@rehaklinik-glotterbad.de

Fortbildungspunkte
Für die Veranstaltung sind bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg zwei Fortbildungspunkte beantragt.

Kontakt
Rehaklinik Glotterbad
Chefarzt-Sekretariat
Petra Klaiber
Tel. 07684. 809-121
p.klaiber@rehaklinik-glotterbad.de

Einladungs-Flyer und Anmeldekarte
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16.08.2017 / Badische Zeitung

Depressionen am Computer Behandeln

Im Rahmen einer Studie testest die Rehaklinik Glotterbad ein Programm, mit dem Patienten per Internet betreut werden können.

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Presseartikel vom 16.08.2017 (Badische Zeitung)

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11.08.2017

Rehaklinik Glotterbad erfolgreich rezertifiziert: Deutsche Gesellschaft für Ernährung bestätigt höchste Verpflegungsqualität

Die Rehaklinik Glotterbad ist durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erneut für ihr qualitativ hochwertiges Ernährungsangebot ausgezeichnet worden. Das Zertifikat "Station Ernährung - Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken" bescheinigt der Klinik neben einer ausgewogenen Verpflegung unter anderem eine vielseitige Gestaltung des Speiseplans sowie angemessene Essenszeiten und einen guten Service.

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Gerade im Bereich der Rehabilitation ist die Ernährung für den Krankheitsverlauf und letztendlich den Behandlungserfolg von elementarer Bedeutung. Denn "neben den medizinischen Therapien ist es eines der Hauptziele der Rehabilitation, bei den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine Verhaltens- und Lebensstiländerung anzustoßen und damit den Reha-Erfolg nachhaltig zu sichern. Einer der zentralen Bausteine ist hierfür die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, die wir intensiv begleiten", so Dr. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad.

Dementsprechend bietet die Rehaklinik Glotterbad ein an den neuesten medizinischen Erkenntnissen ausgerichtetes Ernährungskonzept an. Dieses umfasst - streng nach dem Motto "indikationsspezifisch, gesundheitsfördernd und individuell" verschiedene Kostformen sowie spezielle Kost bei Unverträglichkeiten oder Erkrankungen, die einer gesonderten Ernährungstherapie bedürfen.

Dass die Rehaklinik Glotterbad hierbei die höchsten Qualitätsstandards erfüllt, wurde nun erneut durch die erfolgreiche Rezertifizierung zur "Station Ernährung - Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken" der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE bestätigt.

Auf für Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, gehören Top-Rehamedizin und ausgewogene Ernährung untrennbar zusammen: "Die optimale und gesundheitsfördernde Verpflegung unserer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden liegt uns sehr am Herzen. Für den Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg haben wir uns daher für die Zertifizierung durch die DGE entschieden. Neben der Rehaklinik Glotterbad sind bereits unsere Rehakliniken Am Kurpark in Bad Kissingen und Überruh in Isny/Allgäu entsprechend zertifiziert. Die restlichen Verbunds-Kliniken folgen in 2018."

Um das Zertifikat "Station Ernährung" zu erhalten, müssen zahlreiche Vorgaben des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Rehakliniken erfüllt werden - bei allen Mahlzeiten des Tages. Eine abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl mit Vollkornprodukten, frischem Gemüse und Obst sowie regelmäßig Fisch, nicht zu oft Fleisch und die Rücksicht auf individuelle Unverträglichkeiten gehören ebenso dazu, wie ein vielseitiger Speiseplan, auf dem sich im Vier-Wochen-Rhythmus die Gerichte nicht wiederholen sollen. Eine angenehme Essensumgebung und besonders geschulte Service-Mitarbeiter, die auf besondere Bedürfnisse eingehen, sind weitere Voraussetzungen, um von der DGE ausgezeichnet zu werden. Im Rahmen der Rezertifizierung wurden diese Voraussetzungen seitens der Rehaklinik Glotterbad zu 100 Prozent erfüllt.

Die Kaufmännische Leiterin Gela Sonnenschein freut sich gemeinsam mit dem Team der Rehaklinik über den Erfolg: "Die gelungene Überprüfung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung macht mich besonders stolz, weil sie ein Beweis für das sehr gute Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichsten Abteilungen ist: angefangen bei unserem Ernährungsmediziner über die Mitarbeiter aus Küche und Service bis hin zu unseren Ernährungsberatern sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran beteiligt, unseren Rehabilitanden eine durchdachte vollwertige Ernährung zu bieten."

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10.08.2017

Auszeichnung für Psychosomatische Rehaklinik: Rehaklinik Glotterbad als "Klinik für Diabetespatienten geeignet" zertifiziert

Als eine der ersten auf Psychosomatische Medizin spezialisierten Rehakliniken deutschlandweit hat die Deutsche Diabetesgesellschaft (DDG) die Rehaklinik Glotterbad ausgezeichnet. Das Zertifikat "Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)" bescheinigt der Rehaklinik Glotterbad nicht nur eine optimale Rehabilitandenversorgung auf Basis eines differenzierten psychodiabetologischen Therapiekonzepts, sondern dient Betroffenen auch als nützliche Orientierung bei der Wahl der für sie passenden Rehabilitationseinrichtung.

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Aufgrund einer deutlichen Zunahme in den westlichen Gesellschaften, aktuell leben alleine in Deutschland rund 8 Millionen Betroffene, hat sich der Diabetes mellitus zu einer Volkskrankheit entwickelt. Mit zum Teil dramatischen Folgen für die Betroffenen, die von Einschränkungen der Lebensqualität über gravierende Begleiterkrankungen bis zu einer Verkürzung der Lebenserwartung reichen können.

Häufig treten Diabetes und psychische Erkrankungen gleichzeitig auf. Ein Zusammenhang, den Dr. med. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad, erläutert: "Es ist lange bekannt, dass psychische Erkrankungen, wie z.B. Depressionen, Ängste, Essstörungen und Psychotraumata nicht selten zusammen mit Diabetes mellitus auftreten. Dies ist auf gemeinsame körperliche aber auch verhaltensbezogene Ursachen zurückzuführen, die sich oft gegenseitig negativ beeinflussen und für die Betroffenen zu einer dramatischen Verschlechterung des Behandlungserfolgs führen können."

Neben den bekannten psychotherapeutischen Schwerpunkten der Rehaklinik Glotterbad ist die Psychodiabetologie daher mittlerweile ein fester Bestandteil des Behandlungsspektrums der Klinik. Mit einem erfahrenen diabetologischen Team, bestehend aus ärztlichen DiabetologInnen, einem Diabetesberater DDG, einer Diabetesassistentin DDG und einem in der Psychodiabetologie spezifisch fortgebildeten Fachpsychologen Diabetes DDG, können Patienten mit entsprechenden Krankheitsbildern hochkompetent und umfassend betreut und behandelt werden. Darüber hinaus sind alle Pflegekräfte der Klinik diabetologisch geschult. Das Behandlungsangebot beinhaltet neben der medikamentösen Behandlung als weitere entscheidende Therapiesäule ein adäquates Ernährungskonzept (Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung "Station Ernährung" und LOGI-Kost), ein individualisiertes Bewegungsangebot und Unterstützung bei alltagsbezogenen Verhaltensanpassungen.

Chefarzt Dr. Werner Geigges unterstreicht den hohen Stellenwert des psycho-diabetologischen Konzeptes für die Klinik: "Unsere Beobachtungen der letzten Jahre bestätigen den engen Zusammenhang zwischen Körper und Psyche gerade auch bei Patienten mit Diabetes mellitus. Daher bin ich sehr froh darüber, dass wir über ein diabetologisches Team verfügen, welches den besonderen Erfordernissen von auch an einem Diabetes mellitus erkrankten Patienten gerecht wird."

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat die fächerübergreifende Diabetes-Kompetenz und das passende Behandlungsangebot der Rehaklinik Glotterbad nun mit dem Zertifikat "Klinik für Diabetes-Patienten geeignet" ausgezeichnet. Damit erhält die Rehaklinik Glotterbad als eine der ersten Rehakliniken Deutschlands diese Qualitätsauszeichnung.

Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere dem psycho-diabetologischen Team, freut sich die Kaufmännische Leiterin Gela Sonnenschein über die erfolgreiche Zertifizierung: "Das Zertifikat ist nicht nur eine Anerkennung für den hohen diabetologischen Standard der Rehaklinik Glotterbad. Es ist auch eine schöne Motivation das therapeutische Behandlungsangebot im Interesse der betroffenen Rehabilitanden kontinuierlich weiterzuentwickeln."

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15.06.2017

Intensiver Austausch über Medizin und Politik in der Rehaklinik Glotterbad

Wie wirken sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen, wie z.B. das Anfang des Jahres verabschiedete Flexirentengesetz und die damit verbundene Stärkung von Prävention und Rehabilitation auf die tägliche Arbeit in einer Rehaklinik aus? oder: Wie muss und kann das Angebot an Präventionsmaßnahmen- und Rehabilitationsleistungen angepasst werden? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des gemeinsamen Austauschs, zu welchem, auf Einladung des Bundestagsabgeordneten und Bezirksvorsitzenden Peter Weiß, die Kreisvorsitzenden und Mitglieder der Bezirksausschüsse der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) Südbaden in der Rehaklinik Glotterbad zusammen kamen. Ihre fachkundigen Gesprächspartner waren die Kaufmännische Leiterin Gela Sonnenschein und der Oberarzt Dr. Georg Schmitt.

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Medizinische Rehabilitation ist sowohl für den einzelnen Betroffenen als auch für die Gesellschaft als Ganzes und die Volkswirtschaft von hoher Bedeutung. Denn der Erhalt von Gesundheit und die Wiederherstellung der Teilhabe sowohl am Gesellschafts- als auch am Erwerbsleben gewinnen insbesondere in einer älter werdenden Gesellschaft mit gleichzeitigem Fachkräftemangel an Bedeutung. Dieser Trend wurde in den letzten Jahren auch von politischen Entscheidungsträgern erkannt und prägt die politische Diskussion zunehmend.

In diesem Zusammenhang gewinnt auch die psychosomatische Rehabilitation an wachsender Bedeutung. Diese lässt sich sowohl an den Daten der Krankenkassen zu Arbeitsunfähigkeitszeiten als auch an den Zahlen zu Frühverrentungen in den Rentenstatistiken ablesen.

Im offenen Gespräch mit der Kaufmännischen Leiterin und dem Oberarzt der Rehaklinik Glotterbad konnten die Gäste der CDA unter anderem Einblicke in die Besonderheiten der stationären psychosomatischen Rehabilitation gewinnen, nähere Informationen über die konkreten Behandlungsangebote der Klinik erhalten und Fragen zur Wirksamkeit politischer Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation stellen. Die Erfahrungen des ärztlichen Personals der Klinik im Zusammenhang mit Risikofaktoren für psychosomatische Erkrankungen, Krankheitsverläufen und den wirksamsten Behandlungsmethoden dienten als Grundlage für eine spannende und informative Diskussion.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs stellten Gela Sonnenschein und Oberarzt Dr. Schmitt den anwesenden Gästen die Bedeutung und konzeptionellen Grundlagen der medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) vor. Die zielgerichtete Vorbereitung der Patienten für den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben nimmt in der Rehabilitation einen immer höheren Stellenwert ein. Das MBOR-Konzept der Rehaklinik Glotterbad, welches unter Einbeziehung unterschiedlicher regionaler Kooperationspartner den Patienten eine umfassende Begleitung bei der Rückkehr in den Beruf bietet, stieß bei den Gästen aus der Politik auf hohes Interesse.

Die Kaufmännische Leiterin der Rehaklinik Glotterbad freute sich über den gelungenen Austausch mit den Gästen aus der Politik: "Für uns in der Klinik ist es sehr hilfreich, zu wissen, wie die medizinische Rehabilitation von der Politik wahrgenommen wird. Auf der anderen Seite bietet sich im Rahmen eines solchen Austauschs natürlich auch für uns die Möglichkeit, bei den politischen Akteuren ein Verständnis für die Potentiale von Reha und die Rahmenbedingungen, die für eine erfolgreiche Rehabilitation von psychosomatischen Erkrankungen notwendig sind, zu schaffen."

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09.06.2017

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß besucht die Rehaklinik Glotterbad

Am kommenden Dienstag, 13. Juni, erwartet die Rehaklinik Glotterbad den Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Weiß. Begleitet wird Weiß von den Mitgliedern des CDU-Bezirksvorstands sowie den Kreisvorsitzenden der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA Südbaden).

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Stellvertretend für die Klinikleitung begrüßen die Kaufmännische Leiterin Gela Sonnenschein und der Oberarzt Dr. Georg Schmitt die Gäste: "Wir freuen uns auf den Besuch. Vor Ort können unsere Gäste einen anschaulichen Eindruck von der täglichen Arbeit in der Rehaklinik Glotterbad gewinnen und sich über die Rehabilitation bei psychosomatischen Erkrankungen sowie die vielfältigen Möglichkeiten der medizinischen Prävention informieren."

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01.06.2017

Das Glotterbad mobilisiert Kräfte - mit eigener Mannschaft beim B2Run Freiburg

"Das Glotterbad mobilisiert Kräfte - in diesem Fall die eigenen." Das Team der Rehaklinik Glotterbad war in diesem Jahr zum ersten Mal beim B2Run in Freiburg am Start. Am 01. Juni ging die Rehaklinik mit 12 aktiven Teilnehmern auf die Laufstrecke entlang der Dreisam. Damit nahmen fast zehn Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei sonnigem Wetter eine Strecke von 5,1 Kilometer in Angriff. Insgesamt waren 6500 Läufer von 475 Unternehmen am diesjährigen BusinessRun beteiligt. Damit alle Teilnehmer mitlaufen konnten, wurden diese in vier Gruppen aufgeteilt, welche in drei aufeinanderfolgenden Läufen starteten.

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Für viele Teilnehmer ein Highlight des Laufs war der Einlauf ins Schwarzwald-Stadion, der ja sonst hauptsächlich der Fußball-Elite vorbehalten ist. Besonders schön war aus Sicht der "Glotterbädler", dass Mitarbeiter aus vielen unterschiedlichen Abteilungen der Rehaklinik vertreten waren: vom Oberarzt bis hin zu Mitarbeitern aus dem Schreibdienst. So stand auch für Oberarzt Dr. Christian Firus das gemeinsame Erlebnis als Glotterbad-Team im Vordergrund: "Für mich ist es eine tolle Erfahrung, dass so viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen der Klinik gemeinsam für die Rehaklinik Glotterbad antreten. Das zeigt die hohe Motivation und Identifikation von uns allen mit dem Glotterbad. Darauf können wir sehr stolz sein."

Obwohl natürlich der Sport im Mittelpunkt der Veranstaltung stand, war für jeden etwas geboten. Der Bereich rund um das Schwarzwald-Stadion hatte sich in einen Festplatz verwandelt. Sowohl vor den Startschüssen der vier Läufe als auch im Anschluss an den sportlichen Teil der Veranstaltung war mit einem abwechslungsreichen Musik- und Veranstaltungsprogramm für alle Beteiligten etwas dabei. Am Ende der gelungenen Veranstaltung waren sich alle Glotterbädler einig: Im nächsten Jahr machen wir wieder mit!

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03.05.2017

"Verabredung mit dem Glück" - Rehaklinik Glotterbad auf der Gesundheitsmesse Freiburg

Wie schon in den vergangenen Jahren, waren die Rehaklinik Glotterbad und das Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation (ZAPR Freiburg) auch 2017 wieder auf der Gesundheitsmesse Freiburg vertreten.

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Von Samstag den 29.04.2017 bis Sonntag den 30.04.2017 informierten die Mitarbeiter/innen der Rehaklinik Glotterbad über das vielfältige Angebot der Klinik und standen den Besuchern der Gesundheitsmesse für Informationen und Fragen zur Verfügung. Die Besucher konnten mit Hilfe diverser Informationsmaterialen und insbesondere im persönlichen Gespräch mit den Mitarbeitern einen ersten Eindruck über die diversen Therapiemöglichkeiten bei psychosomatischen Erkrankungen gewinnen. Außerdem konnten Interessierte sich zur Antragsstellung für eine psychosomatische Reha beraten lassen. Besonderes Interesse zeigten die Besucher auch an den Präventionsangeboten der Klinik, beispielsweise an dem zusammen mit der Deutschen Rentenversicherung angebotenen Programm "BalancePlus".

Neben den Informationen an den Messeständen wurden auch in diesem Jahr wieder viele Vorträge rund um das Thema Gesundheit angeboten. Von der Rehaklinik Glotterbad war Oberarzt Herr Dr. Christian Firus mit seinem Vortrag "Verabredung mit dem Glück - Wie seelische Gesundheit gelingen kann" vertreten. Der überfüllte Saal machte das große Interesse des Publikums an dem Thema deutlich und Herr Dr. Firus fasste die positive Resonanz zufrieden zusammen: "Ich freue mich, dass dieses für unsere Gesellschaft gerade in der heutigen Zeit so wichtige Thema ein so großes und interessiertes Publikum anspricht."

Alle Beteiligten freuten sich am Ende der beiden Messetage darüber, dass die Angebote der Rehaklinik Glotterbad und des ZAPR so positiv angenommen worden waren. Der Auftritt auf der Gesundheitsmesse in Freiburg ist daher bereits jetzt schon für das Jahr 2018 fest im Kalender eingeplant.

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03.03.2017

Zertifiziertes Energiemanagement

Steigende Energiekosten, Rohstoffverknappung und Umweltbewusstsein sind Schlagworte unserer Zeit. Gerade Kliniken haben einen hohen Energiebedarf und müssen dementsprechend Einsparpotenziale identifizieren. Um diese zu nutzen und damit ihrer ökonomischen und ökologischen Verantwortung gerecht zu werden, haben die RehaZentren Baden-Württemberg ein standortübergreifendes Energiemanagement eingeführt, das nun von offizieller Stelle zertifiziert wurde.

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"Unsere Rehakliniken weisen durch ihren stetigen Betrieb und aufgrund ihrer spezifischen Anforderungen hohe Energieverbräuche auf. Anders als in Bürogebäuden oder Privatwohnungen gehen bei uns die Lichter und Heizungen nie aus. Dementsprechend ist für uns als RehaZentren Baden-Württemberg ein aktives umweltbewusstes und ressourcenschonendes Verhalten von zentraler Bedeutung. Um optimal aufgestellt zu sein haben wir standortübergreifend ein Energiemanagementsystem eingeführt, das nun erfolgreich zertifiziert wurde", so Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg.

Dieses ermöglicht es den Kliniken nicht nur, die aktuellen Energiebedürfnisse und -verbräuche zu erkennen und zu erfassen, sondern stellt auch die Grundlage dafür dar, "den Energieverbrauch systematisch, kontinuierlich und nachhaltig zu verringern", erläutert Markus Struck, Kaufmännischer Leiter der Rehaklinik Sonnhalde und Energiemanagementbeauftragter der RehaZentren Baden-Württemberg. Unterstützt wird Struck durch die Energie-verantwortlichen und Energieteams, über die jede Rehaklinik verfügt und die sich aus den Leitern der energierelevanten Bereichen zusammensetzen: Kaufmännische Leitung, Technische Leitung und Abteilungsleitung von Hauswirtschaft, Küche, Pflege und Therapie. "Unser gemeinsames Ziel ist es, den laufenden Betrieb auf Energiesparpotenziale zu überprüfen, Maßnahmen zur Energieeinsparung festzulegen und umzusetzen", so Struck.

Dass die RehaZentren Baden-Württemberg mit ihren acht Rehakliniken und einem Ambulanten Psychosomatischen Zentrum über ein wirksam geführtes und praktiziertes Energiemanagementsystem verfügen, wurde nun auch offiziell bestätigt. Seitens der GZQ, Gesellschaft zur Zertifizierung von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen mbH in Saarbrücken wurde ihnen das Zertifikat nach DIN EN ISO 50001:2001 verliehen. Für Geschäftsführerin Dr. Constanze Schaal steht hinter der Zertifizierung erfolgreiche Teamarbeit: "Mit großem Engagement haben sich unter der Leitung unseres Energiemanagementbeauftragten Markus Struck alle Beteiligten diesem wichtigen Thema angenommen und hierfür gilt ihnen mein Dank. Sie haben erfolgreich bewiesen, dass wir auch unserer sozialen Verantwortung gerecht werden, indem wir nachhaltig denken und handeln. Hierauf dürfen wir stolz sein".

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19.01.2017

Hilfe für die Ärmsten - Rehaklinik Glotterbad spendet an Freiburger Pflasterstub'

Ein Dach über dem Kopf, eine warme Mahlzeit täglich. Für die meisten von uns ist dies eine Selbstverständlichkeit und es ist schwer vorstellbar, dass Armut und Wohnungslosigkeit eine Vielzahl von Menschen täglich aus ihrem gewohnten Leben reißt.

Auch im idyllischen Freiburg geraten immer mehr Menschen in die Obdachlosigkeit und sind gezwungen, ihr Bett und eine warme Stube gegen das Pflaster des Münsterplatzes oder Parkbänke in den öffentlichen Parks rund um die Stadt zu tauschen.

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Daher ging die traditionelle Neujahrsspende der Rehaklinik Glotterbad in diesem Jahr an das Projekt Pflasterstub' in Freiburg. Chefarzt Dr. Werner Geigges freut sich über die Möglichkeit zu helfen: "Die Rehaklinik Glotterbad ist in der Region Freiburg fest verankert und es liegt uns daher sehr am Herzen, regionale karitative Projekte zu unterstützen".

Dies bekräftigt auch Gela Sonnenschein, Kaufmännische Leiterin der Rehaklinik im Glottertal: "Es bedeutet uns sehr viel, die wichtige Arbeit der Pflasterstub' mit einer Spende über 1.000 Euro wertzuschätzen und mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen".

Die Pflasterstub' ist eine Einrichtung des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V. Sie unterstützt Menschen, die ihre Wohnung aufgeben mussten oder akut von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Größtenteils dank der Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, setzt sich die Einrichtung mit einer medizinischen Ambulanz, einer Beratungsstelle und einer Tagesstätte für jene Menschen ein, die vom gesellschaftlichen Miteinander ausgeschlossen sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten die Betroffenen in allen lebenswichtigen Situationen.

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09.12.2016

Rehaklinik Glotterbad gehört zu den Top-Rehakliniken

Das renommierte Nachrichtenmagazin FOCUS hat Ende November in einer Sonderausgabe neben den Akut-Krankenhäusern erstmals auch Reha-Kliniken einem Qualitätsvergleich unterzogen. Anerkennung erhielt auch die Rehaklinik Glotterbad. Im Fachbereich "Psyche" zählt sie laut der FOCUS Rehaklinikliste 2017 zu den Top-Rehakliniken in Deutschland. Neben der Klinik im Glottertal sind sechs weitere Rehakliniken aus dem Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg in der Klinikliste vertreten. Die positive Beurteilung durch die FOCUS-Redaktion unterstreicht auch die aktuelle Auswertung der Rehabilitandenzufriedenheit durch die Deutsche Rentenversicherung. Diese ergab, dass die Rehaklinik Glotterbad im Vergleich mit den anderen ausgewerteten psychosomatischen Kliniken zu den besten von insgesamt 147 Vergleichskliniken in Deutschland zählt.

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Die Rehaklinik Glotterbad gehört im Fachbereich "Psyche" laut der aktuell veröffentlichten FOCUS Rehaklinikliste 2017 zu den Top-Rehakliniken in Deutschland. Hierfür wurden durch das unabhängige Recherche-Institut MINQ (Munich Inquire Media) das Leistungsspektrum sowie die Qualität und die Serviceleistungen von 1.130 Rehakliniken im gesamten Bundesgebiet untersucht. 304 Einrichtungen erhielten schließlich die Auszeichnung Top-Rehaklinik und wurden in der Ausgabe "FOCUS-Gesundheit Rehakliniken" aufgelistet.

Auch die Patienten vergeben Bestnoten für die Rehaklinik Glotterbad. Dies belegt die aktuelle Rehabilitandenbefragung durch die Deutsche Rentenversicherung. Die Rehaklinik hat in dieser Befragung ihr bisher bestes Ergebnis erzielt und zählt im Vergleich mit den anderen ausgewerteten psychosomatischen Kliniken zu den besten von insgesamt 147 Vergleichskliniken in Deutschland. In der Rehabilitandenbefragung werden durch die Deutsche Rentenversicherung die Teilindikatoren Zufriedenheit und subjektiver Behandlungserfolg erhoben.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Gerade seit den letzten 10 Jahren machen diese Erkrankungen einen immer größeren Anteil im Diagnose- und Behandlungsspektrum aus.

Dass Betroffene in der Rehaklinik Glotterbad kompetente medizinische Hilfe erhalten, haben nun auch das Magazin FOCUS in seiner Rehaklinikliste 2017 und die Deutsche Rentenversicherung bestätigt. Chefarzt Dr. Werner Geigges freut sich über diese Bestätigung der täglichen Arbeit mit den Patientinnen und Patienten: "In der Behandlung psychosomatisch erkrankter Menschen ist die medizinische Rehabilitation ein zentraler Baustein. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Betroffenen bei der Rückkehr in ihr gewohntes Leben zu unterstützen und ihnen damit die berufliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Dies ist eine Gemeinschaftsleistung. Denn eine optimale Versorgung und Behandlung unserer Patientinnen und Patienten erreichen wir nur dank der guten Zusammenarbeit von motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen."

Insbesondere das breite Therapieangebot, der hohe Spezialisierungsgrad und die große Patientenzufriedenheit zeichnen die Rehaklinik Glotterbad aus. Dementsprechend freuen sich auch die Kaufmännische Leiterin der Klinik, Gela Sonnenschein, und Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH über die Anerkennung seitens des FOCUS sowie der Deutschen Rentenversicherung und blicken gleich in die Zukunft: "Unser Ziel ist es, unsere medizinische und therapeutische Qualität kontinuierlich zu verbessern. Daher sehen wir die aktuellen Ergebnisse als Bestätigung und Ansporn zugleich".

Unter den Top-Rehakliniken ihrer Fachgebiete sind insgesamt sieben Rehakliniken aus dem Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg:

Fachbereich Orthopädie:
Rehaklinik Höhenblick, Baden-Baden
Rehaklinik Sonnhalde, Donaueschingen
Rehaklinik Überruh, Isny im Allgäu

Fachbereich Psyche:
Rehaklinik Glotterbad, Glottertal

Fachbereich Neurologie:
Rehaklinik Klausenbach, Nordrach

Fachbereich Krebs:
Rehaklinik Ob der Tauber, Bad Mergentheim

Fachbereich Herz:
Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl, Heidelberg

Methodik zur FOCUS-Rehaklinikliste
Nach Angaben des Magazins FOCUS erfolgte die Ermittlung der Top-Rehakliniken 2017 durch das unabhängige Rechercheinstitut MINQ (Munich Inquire Media). MINQ untersuchte 2016 erstmals das Leistungsspektrum sowie die Qualität und die Serviceleistungen von Rehakliniken im gesamten Bundesgebiet. Im Recherchepool befanden sich 1.130 Einrichtungen sämtlicher Trägerschaften (Rehakliniken, die ausschließlich Privatpatienten und Selbstzahler behandeln, wurden ausgenommen). 304 Einrichtungen erhielten schließlich die Auszeichnung Top-Rehaklinik und wurden in der Ausgabe "FOCUS-Gesundheit Rehakliniken" aufgelistet.
Dabei erfolgte die Recherche in zwei Schritten:
1. Ermittlung der Reputation einer Einrichtung, durch Befragungen von niedergelassenen Fachärzten, Chefärzten von Kliniken, Patientengruppen, Selbsthilfeverbänden sowie durch die Beurteilungen der Sozialdienstmitarbeiter in den Krankenhäusern.
2. Selbstauskunft der Rehakliniken im Bereich Patientensicherheit/Hygiene und des Serviceangebotes/Ausstattung.
Berücksichtigt wurden in der Untersuchung sechs Fachbereiche: Kardiologie, Onkologie, Orthopädie, Sucht, Neurologie und Psychische Erkrankungen.

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03.09.2016

Neue Kaufmännische Leiterin begrüßt

Seit dem 01. September 2016 leitet Gela Sonnenschein die kaufmännischen Geschicke der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation in Freiburg (ZAPR). Die studierte Gesundheitsökonomin wurde am Donnerstag, 01. September, im Rahmen einer kleinen Feierstunde herzlich in der Rehaklinik Glotterbad begrüßt. Zu den Gratulanten gehörten neben Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH, und Chefarzt Dr. Werner Geigges auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Reha-Einrichtungen.

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„Mit Frau Sonnenschein heißen wir heute eine fachlich und menschlich kompetente Führungspersönlichkeit herzlich willkommen. Dank ihrer exzellenten wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung und mehrjährigen Erfahrung im Gesundheitswesen ist sie für uns die optimale Ergänzung“, betont Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Werner Geigges führte sie die neue Kaufmännische Leiterin der Rehaklinik Glotterbad und des ZAPR Freiburg im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein.

Für Dr. Werner Geigges ist der kaufmännische Bereich die entscheidende Nahtstelle zur qualitativ hochwertigen Patientenversorgung. Dementsprechend freut sich auch der Chefarzt sehr auf die Zusammenarbeit mit Gela Sonnenschein: „Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir das Reha-Angebot unserer Kliniken weiter ausbauen und optimieren und damit die Zukunft der Rehaklinik Glotterbad und des ZAPR aktiv gestalten“.

Zukünftig bilden Chefarzt Dr. Werner Geigges und Gela Sonnenschein die Duale Klinikleitung der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Freiburg: „Beide Einrichtungen bieten nicht nur ein spannendes und umfangreiches medizinisches Spektrum, sie sind auch eine tragende Säule in der Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen in der Region Süd- und Mittelbaden und weit darüber hinaus. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, sondern die beiden Einrichtungen noch besser zu vernetzen und insbesondere die überregionale Anziehungskraft nachhaltig zu stärken. Dazu gehört insbesondere auch die verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft und anderen Kooperationspartnern“, so Gela Sonnenschein.

Gela Sonnenschein

Vor ihrem Wechsel zu den RehaZentren Baden-Württemberg war die studierte Gesundheitsökonomin Verwaltungsdirektorin und Prokuristin der Psychoso-matischen Fachklinik Sonneneck GmbH und der Psychosomatischen Rehaklinik Sonneneck GmbH in Badenweiler. Weitere Stationen ihrer bisherigen Laufbahn waren die Celenus Kliniken GmbH in Offenburg sowie das MediClin Herzzentrum im badischen Lahr. Berufsbegleitend hat Gela Sonnenschein an der Universität des Saarlandes ein Studium des Wirtschaftsrechts in der Unternehmenspraxis mit einem „Master in Commercial“ Law erfolgreich abgeschlossen.

Bildnachweis:
v.l.n.r. Dr. Werner Geigges, Dr. Constanze Schaal, Gela Sonnenschein (Foto: Rehaklinik Glotterbad)

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19.08.2016

Chefarzt Dr. Werner Geigges erinnert sich an die Schwarzwaldklinik

Am Freitag, 26. August nimmt das SWR-Fernsehen seine Zuschauer ab 20.15 Uhr mit auf eine Reise durchs Glottertal. Mit dabei ist auch Dr. med. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad. Gerne erinnert er sich an den Trubel, den die Dreharbeiten zur Kult-Serie Schwarzwaldklinik seinerzeit ausgelöst haben.

Weitere Infos zur Sendung finden Sie auf der Homepage des SWR.

 



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19.07.2016

Qualität bestätigt: Rehaklinik Glotterbad erfolgreich rezertifiziert

„Wir mobilisieren Kräfte“ – Nach diesem Motto erbringen die Kliniken der RehaZentren Baden-Württemberg ein breites Spektrum an präventiven und rehabilitativen Dienstleistungen. Dass sie hierbei die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllen, wurde nun erneut durch externe Experten bestätigt: Die Rehaklinik Glotterbad wurde ebenso wie ihre sieben Schwesterkliniken im Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg erfolgreich nach QMS-Reha rezertifiziert.

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„Als Klinik der RehaZentren Baden-Württemberg stehen wir für ein hohes Maß an Qualität in Medizin, Pflege und Verwaltung. Eine zentrale Säule unseres Qualitätsmanagements, das auf die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Behandlungsergebnisse aber auch der internen Abläufe abzielt, ist eine regelmäßige externe Überprüfung durch neutrale Gutachter. Daher ist für uns die Zertifizierung unserer Einrichtungen nach QMS-Reha eine Selbstverständlichkeit. Und ich freue mich, dass wir nun wieder erfolgreich rezertifiziert wurden“, so Dr. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad.

In diesem Jahr wurden die Rehaklinik Glotterbad bereits zum dritten Mal erfolgreich nach QMS-Reha rezertifiziert. Dabei wurde die Klinik bei laufendem Klinikbetrieb von den Experten der Zertifizierungsgesellschaft LGA Intercert (TÜV Rheinland) auf „Herz und Nieren“ überprüft. Intensiv durchleuchtet wurden alle Abläufe rund um die Patientenversorgung, von der Aufnahme über die Behandlung bis hin zur Entlassung. Neben den medizinischen und pflegerischen Bereichen wurden in diesem Rahmen auch die verwaltungstechnischen Prozesse einer detaillierten Prüfung unterzogen. Im Ergebnis bescheinigten die Prüfer der Klinik in allen Bereichen eine hohe Qualitätsorientierung und würdigten u.a. den hohen Therapiestandard und die Breite des Therapieangebots sowie die vorbildliche Patientenorientierung.

Im Zertifizierungsaudit der Rehaklinik Glotterbad hoben die Zertifizierungsexperten des TÜV Rheinland besonders das hohe Innovationspotential der Rehaklinik Glotterbad mit derzeit 17 laufenden Projekten hervor. Darunter verschiedene bundesweite Pilotprojekte sowie einem sehr aktuellen Verbesserungsprojekt "Kultursensitive Psychosomatik", das Lösungswege entwickelt, Menschen mit Migrationshintergrund erfolgreich in die stationäre Rehabilitation zu integrieren.

Hervorgehoben wurden auch die erfolgreiche multidisziplinäre Teamarbeit sowie eine sehr hohe Facharztquote und eine nahezu komplette Weiterbildungsermächtigung für den Facharzt für Psychosomatische Medizin sowie zahlreiche kontinuierliche Fortbildungs- und Supervisionsprogramme für alle Mitarbeiter der Klinik.

QMS-Reha
Das Qualitätsmanagementsystem QMS-Reha wurde von der Deutschen Rentenversicherung Bund speziell für den Bereich der medizinischen Rehabilitation entwickelt und konzentriert sich auf die Abläufe in den Kliniken. Es zeichnet sich damit durch große Praxisnähe aus. QMS-Reha ist ein durch die Bundesarbeits-gemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkanntes Verfahren gemäß § 4 der Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement nach § 2ß0 Abs. 2a SGB IX.

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08.07.2016

Krank durch Erschöpfung

"Ja, erschöpft bin ich auch am Ende einer anstrengenden Arbeitswoche" oder "spann doch mal aus, dann wird das schon wieder". Gut gemeinte Kommentare wie diese erhalten Patienten, die unter chronischen Erschöpfungszuständen leiden häufig. Doch leider ist es nicht so einfach, denn auch ausreichender Schlaf bringt nicht die notwendige Regeneration. Man könnte sagen: "Der Akku ist leer und lässt sich einfach nicht wieder aufladen". Die Krankheitsbilder reichen hier von depressiven Störungen über das Burnout-Syndrom bis hin zum Chronischen Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom).

Im Freiburger Stadtanzeiger erklärt Dr. med. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad, die vielfältigen Ursachen, Symptome sowie Behandlungsmöglichkeiten und grenzt die unterschiedlichen Krankheitsbilder voneinander ab.

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28.06.2016

Kaufmännische Leitung neu besetzt

Zum 01. September 2016 übernimmt Gela Sonnenschein die Kaufmännische Leitung der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation in Freiburg (ZAPR). Die studierte Gesundheitsökonomin verfügt zusätzlich über den Abschluss „Master of Commercial Law“ und bringt umfassende Kompetenzen und Erfahrungen aus leitenden Funktionen im Krankenhaus- und Gesundheitsbereich mit. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Werner Geigges bildet sie die Duale Klinikleitung der beiden Reha-Einrichtungen.

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Zum 01. September erhalten die Rehaklinik Glotterbad und das Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation in Freiburg (ZAPR) eine neue Kaufmännische Leiterin: „Mit Gela Sonnenschein kommt eine kompetente Führungspersönlichkeit zu uns, die nicht nur eine exzellente wirtschafts-wissenschaftliche Ausbildung, sondern auch mehrjährige Erfahrung im Gesundheitswesen mitbringt“, betont Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. Auch Chefarzt Dr. Werner Geigges freut sich auf die Zusammenarbeit: „Der kaufmännische Bereich ist die entscheidende Nahtstelle zur qualitativ hochwertigen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Sonnenschein eine menschlich und fachlich kompetente Kaufmännische Leiterin bekommen. Gemeinsam werden wir das vorhandene Reha-Angebot unserer Kliniken weiter ausbauen und optimieren und damit die Zukunft der Rehaklinik Glotterbad und des ZAPR gestalten.“

Für ihre neue Aufgabe bringt Gela Sonnenschein die optimalen Voraussetzungen mit: Aktuell ist die studierte Gesundheitsökonomin Verwaltungsdirektorin und Prokuristin der Psychosomatischen Fachklinik Sonneneck GmbH und der Psychosomatischen Rehaklinik Sonneneck GmbH in Badenweiler. Weitere Stationen ihrer bisherigen Laufbahn waren die Celenus Kliniken GmbH in Offenburg sowie das MediClin Herzzentrum im badischen Lahr. Berufsbegleitend hat Gela Sonnenschein an der Universität des Saarlandes ein Studium des Wirtschaftsrechts in der Unternehmenspraxis mit einem „Master in Commercial“ Law erfolgreich abgeschlossen.

Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Werner Geigges bildet Gela Sonnenschein ab dem 01. September die Duale Klinikleitung der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Freiburg – eine Herausforderung, der sie mit Freude entgegen sieht: „Die Rehaklinik im Glottertal und das ambulante Zentrum in Freiburg verfügen nicht nur über ein spannendes medizinisches Spektrum sondern auch über ein Renommee, das weit über die Region hinausreicht. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, sondern die beiden Einrichtungen noch besser zu vernetzen und insbesondere die überregionale Anziehungskraft nachhaltig zu stärken.“

Bildnachweis:
Foto: Oliver Wernert

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad gehört zum Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg und ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin. Behandelt werden Patienten mit chronisch internistischen Erkrankungen verbunden mit psychischen Begleiterkrankungen. Patienten mit Ängsten und Depressionen, chronischen Schmerzsyndromen und somatoformen Störungen, mit Essstörungen, Zwängen und Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-Störungen) sowie mit Posttraumatischen Belastungsstörungen und Arbeitsplatzkonflikten. Weitere Informationen: www.rehaklinik-glotterbad.de

ZAPR Freiburg - Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation
Das zur Rehaklinik Glotterbad gehörende ZAPR bietet Betroffenen, für die eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend ist und die in der Nähe wohnen, die Möglichkeit einer intensiven ganztägig ambulanten Behandlung. Behandelt werden Patienten mit u.a. Depressiven Störungen, Burn-out, Angststörungen, Anpassungsstörungen bzw. Belastungsreaktionen sowie körperlichen Störungen, bei denen psycho-soziale Faktoren für Genese, Verarbeitung und Verlauf relevant sind (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma bronchiale) und Chronische Schmerstörungen, die sowohl eine orthopädische wie auch psychosomatische Kompetenz bei der Behandlung erfordern. Weitere Informationen: www.zapr-rehazentren-bw.de

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart. Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieeffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten. Weitere Informationen:
www.rehazentren-bw.de

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Kontakt:
Jörg Skupin
Referent Public Relations
RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH
Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20

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03.05.2016

Wenn Erschöpfung zur Krankheit wird - Internationaler Tag des Chronischen Erschöpfungssyndroms

Bereits seit 1995 findet am 12. Mai der Internationale Tag des Chronischen Erschöpfungssyndroms statt. Das Datum erinnert an den Geburtstag der englischen Krankenschwester Florence Nightingale, die selbst an einem Chronic Fatigue Syndrom (CFS) litt. Dr. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation (ZAPR) in Freiburg, nimmt diesen Tag zum Anlass um ausführlich über das Chronische Erschöpfungssyndrom zu informieren.

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Chronische Erschöpfungszustände sind stets ernst zu nehmende Befindlichkeits-störungen, mit belastenden körperlichen, seelischen und sozialen Auswirkungen. Werden sie rechtzeitig vom Betroffenen und den Ärzten wahrgenommen, existieren für all diese Erschöpfungszustände zwischenzeitlich wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Diagnostisch gilt es, verschiedene Befindlichkeitsstörungen und Krankheitsbilder zu unterscheiden: im Bereich psychischer Störungsbilder gilt es, das Burnout-Syndrom als Risikozustand sowie depressive Störungen genau abzuklären. Im Bereich der somatischen Medizin sind das Chronic Fatigue Syndrome bzw. die Tumor assoziierte Fatigue zu berücksichtigen, beides Störungsbilder, die im Zusammenhang mit schweren körperlichen Erkrankungen, insbesondere bei Krebserkrankungen beobachtet werden können.

Beim Burnout-Syndrom handelt es sich um einen seelisch-körperlichen Erschöpfungszustand, der in einem engen Zusammenhang mit einer beruflichen oder berufsähnlichen Tätigkeit steht und Auswirkungen auf Motivation, Einstellungen und Verhalten in dieser Tätigkeit hat.

Auf der körperlichen Ebene zeigen sich oftmals recht früh eine dauernde Tagesmüdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, vielfältige körperliche Beschwerden ohne ausreichenden organischen Befund wie Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen, Schwindel, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- oder Magen-Darmbeschwerden sowie Veränderungen des Körpergewichts.

Seelische Ausdrucksmöglichkeiten sind ein Gefühl von Hilflosigkeit, Ernüchterung, Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Leere und Vereinsamung, ebenso wie zunehmende Reizbarkeit, unbeherrschtes Weinen sowie Versagen von den üblichen Kontrollmechanismen gegenüber den eigenen Emotionen.

Auf der mentalen Ebene kann sich die Symptomatik in einer negativen Einstellung sich selbst, der Arbeit und dem Leben gegenüber äußern, aus der heraus dann oft entwertende Einstellungen gegenüber Mitmenschen in Form von Zynismus, Verachtung und Aggressivität resultieren. Die Selbstachtung geht verloren, Minderwertigkeitsgefühle treten unter Umständen auf. Die letzt genannte Entwicklung ist bereits Ausdruck zunehmender Empfindungslosigkeit.

Burnout-Syndrome erfordern entsprechende Regenerationsmaßnahmen, Arbeitspausen, Ferienregelungen, Verbesserung der Stressbewältigungskompetenz und Beachten einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Ihnen kann sehr gut durch entsprechende Präventionsmaßnahmen, z. B. im Rahmen des Projektes BalancePlus der Deutschen Rentenversicherung, wirksam begegnet werden.

In engem Zusammenhang mit Burnout-Syndromen stehen depressive Krankheitsbilder, die ebenfalls aus einem chronischen Stress- und Erschöpfungsmechanismus resultieren können, bei denen aber auch genetische Risiken, familiäre Belastungen, wie Trennungen und Konflikte sowie traumatische Erfahrungen ursächlich eine große Rolle spielen können. Zu den Kernsymptomen depressiver Erkrankungen zählen die depressive Stimmung, Erschöpfungszustände bis hin zu morgendlicher Antriebsstörung sowie der Verlust von Interesse und Freude. Hinzu kommen Symptome wie Schlafstörungen, Gefühl von Schuld- und Wertlosigkeit, negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, vermindertes Selbstwertgefühl, Appetitminderung sowie verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit.

Liegt eine solche depressive Symptomatik vor, erfordert dies eine fachärztliche Abklärung, die Einleitung einer ambulanten Psychotherapie, evtl. auch einer medikamentösen Therapie. Bei Suizidgefährdung sowie erheblichen Einschränkungen der Alltagsaktivität, wird eine stationäre Therapie in einer psychiatrischen oder psychosomatischen Akutklinik bzw. einer psychosomatischen Rehaklinik notwendig.

Bei schweren körperlichen Erkrankungen, wie Krebserkrankungen, Multiple Sklerose und beginnender Demenz, kann es ebenfalls zu chronischen Erschöpfungssyndromen kommen, bekannt als Tumor-assoziierte Fatigue bei Krebspatienten. Ursachen und Entstehung der Chronic Fatigue Syndrome sind komplex. Körperliche, emotionale, kognitive und psychosoziale Faktoren bedingen und beeinflussen sich wechselseitig und führen zu individuell sehr unterschiedlichen Erscheinungsbildern. Ein Chronic Fatigue Syndrom kann zu jedem Zeitpunkt einer Tumorerkrankung auftreten, selbst limitierend sein oder bis zu Jahren persistieren. Sie bewirkt häufig einen Teufelskreis aus abnehmender Leistungsfähigkeit, Vermeidung von Anstrengung, Inaktivität, fehlende Regeneration, Hilflosigkeit und depressiver Stimmung. Verbunden mit Gefühlen der Müdigkeit, Erschöpfung und mangelnder Energie, was zu erheblichen Leistungseinbußen führen kann, bis hin zu Berufsunfähigkeit.

Risikofaktoren für Chronic Fatigue Syndrome sind: Auftreten von Schmerz, Übelkeit, vorbestehende depressive Störungen und andere psychische Störungen und Belastungen. Die Behandlung verknüpft verschiedene Behandlungsansätze miteinander und orientiert sich dabei an der individuellen Ausprägung der körperlichen, psychischen und kognitiven Beschwerden, dem Ausmaß der funktionellen Beeinträchtigung und den Vorstellungen der Betroffenen und bezieht das soziale Umfeld der Betroffenen in die Planung der Behandlung ein. Nichtmedikamtentöse Behandlungsmöglichkeiten, wie mehrmals wöchentliches Ausdauer- und Krafttraining bei moderater Belastungsintensität, gezielte Beratung und Information über Chronic Fatigue Syndrome, Entlastung der Patienten, Abbau von Ängsten, Hilfen beim Umgang mit Stress und erlebten Belastungen, Förderung aktiver, problemzentrierter Verarbeitungsstrategien sowie Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, wie gesunde Pausenregelungen und Aufgabenplanung sowie gezielte Entspannungstechniken und Achtsamkeitstraining erweisen sich als wirksam.

Chronische Erschöpfungssyndrome als Ausdruck eines bio-psycho-sozialen Krankheitsprozesses können wirksam in ganztätig ambulanter oder stationärer psychosomatischer Rehabilitation behandelt werden, da die in diesen Kliniken vorgehaltenen Rehatherapiestandards einen bio-psycho-sozialen und multimodalen Therapieansatz in den Fokus stellen, und damit diesen komplexen Erschöpfungszuständen am ehesten gerecht werden.

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapie und Innere Medizin und gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, die 2007 aus dem Zusammenschluss der  Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Kissingen, Bad Mergentheim, Donaueschingen, Freiburg, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg
Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de Tel.: 0711 6994 639 20

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13.04.2016

Rehaklinik Glotterbad informiert über Prävention, Rehabilitation und Nachsorge

Prävention, Rehabilitation, Nachsorge. Drei Themen, welche im Bereich Gesundheit immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Doch wie geht man mit diesen Themen um? Wo erfahre ich mehr darüber? Wie sehen entsprechende Therapien aus? Um in diesem Bereich für mehr Aufklärung zu sorgen und dazu beizutragen, dass Betroffene auf entsprechende Angebote zugreifen können, sind die RehaZentren Baden-Württemberg auf verschiedenen Messen vor Ort vertreten.

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So war am Wochenende des 09. und 10. April die Rehaklinik Glotterbad auf der Freiburger Gesundheitsmesse mit einem eigenen Informationsstand präsent und informierte aktiv über die Themen Prävention, Rehabilitation und Nachsorge. Unter dem Leitbild "Neun Kliniken - eine Philosophie" präsentierten die Mitarbeiter/innen nicht nur das Angebotsspektrum der eigenen Klinik sondern auch das breite Spektrum der RehaZentren Baden-Württemberg. Auch über die Programme BalancePlus und ASP (Ambulantes Stabilisierungsprogramm) wurden die Interessenten informiert.

Auf sehr großes Interesse seitens der Messebesucher stieß auch der Vortrag "Raus aus der Burnout-Falle", in dem Oberarzt Dr. med. Christian Firus über ein Thema referierte, das zunehmend in den gesellschaftlichen Fokus rückt.

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01.04.2016

Indikationsspezifisch, gesundheitsfördernd und individuell

Die Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und bestimmt das physische und psychische Wohlbefinden maßgeblich mit. Dies gilt ganz besonders in speziellen Lebensumständen, wie z.B. bei einer akuten Erkrankung oder in der Rehabilitationsphase. Denn: Eine bedarfsgerechte und bedürfnisorientierte Verpflegung kann Patientinnen und Patienten aktiv bei der Genesung unterstützen und zu mehr Lebensqualität beitragen. Dementsprechend bieten die Kliniken der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH ein differenziertes und vielfältiges Ernährungskonzept an, das seit dem 01. April um eine weitere Kostform erweitert wurde: Die kohlenhydrat-reduzierte Ernährung, häufig auch als LOGI®-Methode bekannt.   

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Gerade im Bereich der Rehabilitation ist die Ernährung für den Krankheitsverlauf und letztendlich für den Behandlungserfolg von elementarer Bedeutung. Denn neben den medizinischen Therapien ist eines der Hauptziele der Rehabilitation, bei den Patientinnen und Patienten eine Verhaltens- und Lebensstiländerung anzustoßen und damit den Reha-Erfolg nachhaltig zu sichern. Einer der zentralen Bausteine ist hierfür die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, die während der Behandlung intensiv begleitet wird.

Dementsprechend bieten alle Kliniken der RehaZentren Baden-Württemberg ihren Patientinnen und Patienten ein an den neuesten medizinischen Erkenntnissen ausgerichtetes Ernährungskonzept an. Dieses umfasst – streng nach dem Motto „indikationsspezifisch, gesundheitsfördern und individuell“ verschiedene Kostformen sowie spezielle Kost bei Unverträglichkeiten oder Erkrankungen, die einer gesonderten Ernährungstherapie bedürfen.

Weitere Informationen zum Ernährungskonzept der Rehaklinik Glotterbad.

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14.01.2016

Kliniken bündeln ihre Kräfte

Vertreter der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH und des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) Emmendingen haben am 14. Januar 2016 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel der engen Vernetzung von ZfP Emmendingen mit der Rehaklinik Glotterbad und dem Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation (ZAPR) Freiburg ist die optimale Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen in der Region Süd- und Mittelbaden. Darüber hinaus werden die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Ärzte in den Bereichen Psychosomatik und Psychotherapie durch die Zusammenarbeit nachhaltig erweitert.

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Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Gerade seit den letzten zehn Jahren machen diese Erkrankungen einen immer größeren Anteil im Diagnose- und Behandlungsspektrum aus.

Kompetente medizinische Hilfe erhalten Betroffene im Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Emmendingen, in der Rehaklinik Glotterbad und dem Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation (ZAPR) Freiburg.

Um ihre Leistungen im Sinne der Patienten nachhaltig auszubauen und noch effektiver zu gestalten, haben sich die drei Kliniken eng vernetzt und am heutigen Donnerstag, 14. Januar 2016, einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Besiegelt wurde die Zusammenarbeit durch die Unterschriften von Dr. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad und des ZAPR Freiburg, Dr. Stephan Schieting, Medizinischer Direktor Krankenhaus am ZfP Emmendingen, Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH und Michael Eichhorst, Geschäftsführer des ZfP Emmendingen.

Im Kern fußt die Zusammenarbeit auf zwei tragenden Säulen: Dem sogenannten „Eilverfahren Psychosomatik“ und dem gemeinsamen Ausbau von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Ärzte in den Bereichen Psychosomatik und Psychotherapie.

Durch das „Eilverfahren Psychosomatik“ können rehafähige Patientinnen und Patienten zeitnah von der Akutbehandlung im ZfP Emmendingen zu einer Anschluss-Reha in die Rehaklinik Glotterbad oder das ZAPR Freiburg wechseln. Die teilweise langen Wartezeiten können dadurch entfallen oder zumindest spürbar minimiert werden. „Durch diese engmaschige Zusammenarbeit haben wir den gesamten Therapieverlauf im Blick: von der Diagnose über die Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitation. Noch während der Behandlung im ZfP Emmendingen kann die Rehafähigkeit eines Patienten festgestellt werden und wir können alle weiteren notwendigen Schritte veranlassen“, erläutert Dr. Stephan Schieting, Medizinischer Direktor Krankenhaus am ZfP Emmendingen. Dr. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad und des ZAPR Freiburg, ist ebenfalls begeistert: „Wir sind jetzt noch näher am einzelnen Patienten und können die individuell an die einzelnen Bedürfnisse angepasste Therapie noch effektiver planen. Dies bedeutet ein deutliches Mehr an Behandlungsqualität!“

In der praktischen Zusammenarbeit hat sich das „Eilverfahren Psychosomatik“ nicht nur bewährt sondern dient zwischenzeitlich sogar als Vorbild für weitere Vernetzungen an der Schnittstelle Akutversorgung-Rehabilitation bei psychischen Störungen: Dazu gehören der zeitnahe Übergang nach stationärer psychosomatischer Akutbehandlung in die psychosomatische Rehabilitation (Thure von Uexküllklinik-Rehaklinik Glotterbad ) im Rahmen des Kompetenzverbunds Südbaden für Psychosomatische Medizin und Abhängigkeitserkrankungen sowie das Reha-Eilverfahren Psychosomatik zwischen dem ZfP Württemberg und der Schussentalklinik.

Dementsprechend begeistert zeigen sich die Kooperationspartner ZfP Emmendingen, Rehaklinik Glotterbad und ZAPR Freiburg über die vertragliche Fixierung der erfolgreichen Zusammenarbeit.

Die zweite maßgebliche Säule der Kooperation bildet die Aus- und Weiterbildung im ärztlichen Bereich: Neben gemeinsam organisierten und durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen liegt der Fokus hier insbesondere auf der Möglichkeit für Assistenzärzte, den psychiatrischen Teil der Facharztweiterbildung Psychosomatik und Psychotherapie im ZfP Emmendingen zu absolvieren.

Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH, und Michael Eichhorst, Geschäftsführer des ZfP Emmendingen sehen in der Kooperation einen wichtigen Schritt in die Zukunft der medizinischen Versorgung: „Drei Kliniken mit denselben hohen Qualitätsansprüchen bündeln ihre Kräfte! Davon werden nicht nur die Patienten in der Region Süd- und Mittelbaden profitieren. Durch die Zusammenarbeit in der Aus- und Weiterbildung steigern wir zudem unsere Attraktivität als Arbeitgeber für den medizinischen Nachwuchs.“

[Bildnachweis:
v.l.n.r. Dr. Stephan Schieting (Medizinischer Direktor Krankenhaus am ZfP Emmendingen), Michael Eichhorst (Geschäftsführer ZfP Emmendingen), Dr. Constanze Schaal (Geschäftsführerin RehaZentren Baden-Württemberg) und Dr. Werner Geigges (Chefarzt Rehaklinik Glotterbad und ZAPR Freiburg) Foto: RehaZentren Baden-Württemberg]

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapie und Innere Medizin und gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg.  Behandelt werden Patientinnen und Patienten mit chronischen körperlichen Erkrankungen verbunden mit Ängsten und Depressionen, mit funktionellen Beschwerden oder somatoformen Störungen. Ebenso behandelt werden Menschen mit Ängsten, Depressionen, Essstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen und Persönlichkeitsstörungen, insbesondere Borderline-Störungen.
Weitere Informationen: www.rehaklinik-glotterbad.de

ZAPR Freiburg – Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation
Das zur Rehaklinik Glotterbad gehörende ZAPR bietet Betroffenen, für die eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend ist und die in der Nähe wohnen, die Möglichkeit einer intensiven ganztägig ambulanten Behandlung. Behandelt werden Patienten mit u.a. Depressiven Störungen, Burn-out, Angststörungen, Anpassungsstörungen bzw. Belastungsreaktionen sowie körperlichen Störungen, bei denen psycho-soziale Faktoren für Genese, Verarbeitung und Verlauf relevant sind (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma bronchiale) und chronische Schmerzstörungen, die sowohl eine orthopädische wie auch psychosomatische Kompetenz bei der Behandlung erfordern.
Weitere Informationen: www.zapr-rehazentren-bw.de

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart. Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieeffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.
Weitere Informationen: www.rehazentren-bw.de

Zentrum für Psychiatrie Emmendingen
Das Zentrum für Psychiatrie Emmendingen (ZfP) ist Fachkrankenhaus und Psychiatrisches Fachpflegeheim mit differenziertem Versorgungsangebot für die ca. 1,3 Millionen Einwohner der Region Süd- und Mittelbaden. Diese umfasst die Stadt- und Landkreise Rastatt/Baden-Baden, Südliche Ortenau, Emmendingen, Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach. Mit seinen Kliniken, Tageskliniken, seinem Fachpflegeheim, der Institutsambulanz sowie dem Maßregelvollzug und der  forensischen Ambulanz deckt das ZfP das gesamte psychiatrische Versorgungspektrum ab. Die sieben Zentren für Psychiatrie Baden-Württemberg sind rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts und beschäftigen rund 10.000 Mitarbeitende in unterschiedlichen Berufen.
Weitere Informationen: www.zfp-start.de, www.psychiatrie-bw.de

Kontakt RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de Tel.: 0711 6994 639 20 Fax: 0711. 6994 639 11

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03.12.2015

Wenn die Seele Hilfe braucht

Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Gerade seit den letzten zehn Jahren machen diese Erkrankungen einen immer größeren Anteil im Diagnose- und Behandlungsspektrum aus. Der Stadtkurier Freiburg sprach mit Dr. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad, über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Download Artikel aus "Freiburg persönlich" (Stadtkurier Freiburg)

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07.10.2015

Eine Depression kann jeden treffen - aber es gibt Hilfe

Am 07. Oktober ist der Europäische Tag der Depression und am 10. Oktober der Internationale Tag der seelischen Gesundheit. Dies nimmt die Rehaklinik Glotterbad zum Anlass, die häufig verbreitete Depression ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

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Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig, bedrückt oder hoffnungslos? Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun? Wenn Sie beide Fragen mit Ja beantworten, sollten Sie sich an Ihren Hausarzt wenden und mit ihm darüber sprechen. Es könnte sein, dass Sie unter einer Depression leiden.  

Depressionen können jeden treffen und Depressionen sind häufig. Neueste Studien gehen davon aus, dass in Europa innerhalb eines Jahres etwa 7% der Bevölkerung an einer Depression erkranken. Betrachtet man die gesamte Lebensspanne eines Menschen, so liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 15%. Die Welt Gesundheitsorganisation sieht deswegen auch in den Depressionen eine der weltweit häufigsten Erkrankungen, die mit der sogenannten "Beeinträchtigten Lebenszeit" einhergehen. Sie rechnet mit einer weiteren Zunahme.  

Die Schwere einer depressiven Erkrankung kann erheblich variieren. Die Folgen sind dennoch häufig verzweifelter Rückzug aus dem Leben, Einschränkung an Lebensfreude und Interessen, Minderung von Belastbarkeit und nicht selten auch Verlust von Arbeitsfähigkeit. Mitunter kann die Verzweiflung so groß werden, dass Suizidgedanken oder auch -handlungen folgen. Die Depression ist also eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung.  

Umso erstaunlicher ist die Versorgungssituation psychisch kranker Erwachsener in Deutschland insgesamt. Nur ca. 50% aller psychischen Erkrankungen, und dies gilt auch für die Depression, werden in der Primärversorgung überhaupt erkannt. Dies hat unterschiedlich Gründe und hängt trotz vieler Aufklärungskampagnen nach wie vor mit Stigmatisierungstendenzen der Gesellschaft zusammen. Und selbst wenn in der hausärztlichen Versorgung eine depressive Erkrankung erkannt wurde, resultiert daraus noch lange nicht eine adäquate Versorgung. Nur ca. 10% erhalten eine solche, nur ca. 2,5% der Betroffenen werden ambulant psychotherapeutisch versorgt. Die Wartezeiten sind nach wie vor zu lange, im Durchschnitt muss man 4 Monate auf einen Psychotherapieplatz warten. Dies ist in ländlichen Regionen oftmals noch deutlich länger. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass ein durch eine Depression Betroffener ohnehin schon Schwierigkeiten hat, sein Leben noch irgendwie "auf die Reihe zu bekommen", dann sind Anrufbeantworter, die man in den meisten psychotherapeutischen Praxen antrifft, oftmals eine unüberwindbare Hürde. Hier ist dringend Handlungsbedarf angezeigt, einerseits weil depressive Erkrankungen mit einem hohen Leiden verbunden sind, andererseits weil es gute Behandlungsmöglichkeiten gibt. Eine solche stellt auch die psychosomatische Rehabilitation dar, in der mehrheitlich Patienten mit Depressionen erfolgreich behandelt werden. Lösungsansätze allerdings sind auch darüber hinaus gefragt. Die Prävention rückt deswegen mehr und mehr in den Mittelpunkt. Dafür ist es notwendig, sich mit seelischer Gesundheit zu beschäftigen und Widerstandsfähigkeit zu fördern. Auch hierzu gibt es mittlerweile sehr gute Angebote der Deutschen Rentenversicherung.

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21.09.2015

Sportliche Aktivität und seelische Gesundheit

Am letzten Septemberwochende findet traditionell der Deutsche Reha-Tag statt: Kliniken und Rehabilitations-einrichtungen zeigen, wie medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation chronisch kranke und behinderte Menschen dabei unterstützt, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Aus diesem Anlass lädt die Rehaklinik Glotterbad alle Betroffenen, Interessierten und Angehörigen herzlich ein zum Vortrag „Sportliche Aktivität und seelische Gesundheit“ der Dipl. Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin Katrin Wiesiollek. Die Veranstaltung findet am Montag, 28.09.2015 um 16.15 Uhr in der Rehaklinik Glotterbad statt. Der Eintritt ist frei.

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Der positive Zusammenhang von sportlicher Aktivität und Gesundheit ist mittlerweile vielfach bewiesen. Sportlich aktive erleiden seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Übergewicht und leben länger beschwerdefrei. Zum einen kann man diesen Erkrankungen erfolgreich vorbeugen, indem man körperlich aktiv ist, zum anderen kann man die Erkrankungen erfolgreich mit Sport bekämpfen.

Dass sportliche Aktivität auch für die seelische Gesundheit und damit auch Psyche und Gehirn betreffend eine wichtige Rolle spielt, ist schon seit der Antike bekannt (Gesunder Geist in gesundem Körper), jedoch findet sich diese Erkenntnis noch nicht im Bewusstsein Aller wieder. Bewegung ist nicht nur zur Vorbeugung von psychischen Erkrankungen unverzichtbar, sondern sollte auch in der Behandlung einen hohen Stellenwert einnehmen.

Welchen positiven Einfluss nicht nur ausreichende sondern vor allem die richtige sportliche Aktivität auf die körperliche und seelische Gesundheit hat, können alle Interessierten am Montag, 28.09.2015 in der Rehaklinik Glotterbad erfahren. Die Dipl. Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin Katrin Wiesiollek geht in ihrem spannenden und informativen Vortrag „Sportliche Aktivität und seelische   Gesundheit“ ausführlich auf die wichtigsten Aspekte des Zusammenhangs zwischen Bewegung und Geist ein. Dazu gehören u.a. die Frage, wie sich Bewegung auf Körper und Psyche auswirken, der Abbau von Angst und Spannung durch Bewegung oder die Möglichkeit, einer Depression durch Sport zu begegnen.

12. Deutscher Reha-Tag
Am 26. September 2015 findet der 12. Deutsche Reha-Tag statt. Kliniken und Einrichtungen der Rehabilitation zeigen, wie medizinische, berufliche oder soziale Rehabilitation chronisch kranke und behinderte Menschen dabei unterstützt, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der Deutsche Reha-Tag ist ein Zusammenschluss von Leistungserbringern und Leistungsträgern der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation Der Initiatorenkreis hat den vierten Samstag im September zum Deutschen Reha-Tag erklärt, an dem Kliniken, Einrichtungen und Organisationen der Rehabilitation Informationsveranstaltungen zur Rehabilitation durchführen.

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21.07.2015

Dr. Geigges referierte auf dem Hauptstadtkongress über psychosomatische Versorgung / Vernetzung als Erfolgsfaktor

Auf Einladung der DRV Bund referierte Dr. Werner Geigges am 11.06.2015 auf dem Hauptstadtkongress 2015 - Medizin und Gesundheit in Berlin über sektorenübergreifende Versorgung in der psychosomatischen Medizin - am Beispiel der Region Südbaden.

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Das Verbesserungspotenzial einer sektorenübergreifenden Versorgung wurde anhand

  • des Kompetenzverbunds Südbaden (PAKS)
  • des Eilverfahrens Psychosomatik (ZfP Emmendingen)
  • des Rehakonzeptes REPLIEKA
  • der Kooperation mit dem interdisziplinären Schmerzzentrum des Universitätsklinikum Freiburg
  • der Kooperation einer Schnittstelle Betrieb - Psychosomatische Reha

ausführlich dargestellt.

Trägerübergreifend bestand großes Interesse an der konkreten Ausgestaltung des Eilverfahrens Psychosomatik mit dem Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Emmendingen und dem geplanten Eilfverfahren Psychosomatik zwischen der Thure von Uexküll Klinik als Akutklinik für Psychosomatik und der Rehaklinik Glotterbad als Psychosomatische Rehaklinik.

Auch die Einrichtung einer Clearingstelle im Zentrum des Kompetenzverbunds Südbaden für Psychosomatische Medizin (PAKS), mit der Möglichkeit einer Zuweisungsmoderation statt strenger Zuweisungssteuerung und damit einer auf den einzelnen Rehabilitanden bezogenen passgenauen Rehabilitation innerhalb der Verbundkliniken, löste interessierte Fragen und Diskussionen aus. Deutlich wurde, dass die verheerende Versorgungssituation psychisch Kranker in Deutschland solche innovativen, sektorenübergreifenden Schnittstellen-Optimierungen dringend braucht.

Spannend war auch das Referat von Dr. Axel Kobelt von der DRV Braunschweig-Hannover zum Thema vernetztes Handeln zur Förderung der psychischen Gesundheit in Kooperation mit den Kranken- und Rentenversicherung am Beispiel des integrierten Konzepts der Salzgitter AG sowie der Vortrag von Ulrich Theißen von der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, Düsseldorf zum "Pauli-Konzept". Beides Konzepte integrierter Versorgung unter Einbeziehung von gesetzlichen Krankenversicherungen, Rentenversicherungen, ambulanter psychotherapeutischer Versorgung und stationärer Akutversorgung im Bereich Psychosomatik sowie psychosomatischen Rehakliniken.

Für die Fort- und Weiterentwicklung des Kompetenzverbunds Südbaden für Psychosomatische Medizin ist die Auseinandersetzung mit diesen Konzepten integrierter Versorgung sehr sinnvoll.

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16.07.2015

Chefarzt Dr. Geigges in Radio und TV

In den vergangenen Wochen war Chefarzt Dr. Werner Geigges wiederholt gefragter Interviewpartner für Journalisten in Funk und Fernsehen.

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In der SWR2 Radio-Sendung „Glauben auf einen Blick“ sprach er über die Themen „Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz“  und in der Reportage „fahr mal hin – Schwarzwald im Weitblick“ ermöglicht der Chefarzt den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen der „Schwarzwaldklinik“.

Beide Beiträge sind über folgende Links in der Mediathek des SWR abrufbar:

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01.06.2015

Schwungvolles Frühlingsfest

Kulinarische Köstlichkeiten aus der schwarzwälder Region standen im Mittelpunkt des großen Frühlingsfestes der Rehaklinik Glotterbad. Patienten, Ärzte und Mitarbeiter feierten am 21. Mai das nahende Frühlingsende und stimmten sich auf den bevorstehenden Sommer ein.

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„Wunderschön, sagenhaft!“, „ich muss unbedingt noch Bilder machen und sie meiner Familie schicken“ – dies sind nur zwei Rückmeldungen der zahlreichen begeisterten Patientinnen und Patienten, die am 21. Mai beim großen Frühlingsfest der Rehaklinik Glotterbad dabei waren.

In guter Tradition feiern Ärzte und Mitarbeiter alljährlich gemeinsam mit ihren Patienten in der frühlingshaft geschmückten Klinik und mit einer Vielzahl an Köstlichkeiten der regionalen Küche. Die Teams aus Küche und Service verwöhnten ihre Gäste in diesem Jahr u.a. mit Spargel vom Tuniberg, Fleisch aus dem Naturpark Schwarzwald, Kartoffeln aus dem Markgräfler Land und Salat aus der Ortenau. Ein weiteres kulinarisches Highlight waren die frisch zubereiteten Erdbeershakes, die nicht nur für Erfrischung sondern auch für den Extrakick an Vitaminen sorgten.

Alle Beteiligten durften sich über eine rundum gelungene Veranstaltung in fröhlicher und entspannter Atmosphäre freuen. Ein großes Dankeschön geht daher insbesondere an das Organisationsteam, „ohne dessen Einsatz ein derart perfektes Fest gar nicht möglich gewesen wäre“, so Ulrich Ehret, Kaufmännischer Leiter der Rehaklinik Glotterbad.

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15.04.2015

Emmendinger Gesundheitstage 2015

Vom 11. bis 12. April 2015 fanden in der Fritz-Boehle-Halle zum dritten Mal die Emmendinger Gesundheitstage statt. Veranstaltet wurde die Gesundheitsmesse von dem Verein Pro8Vital Emmendingen e. V.

Die Rehaklinik Glotterbad war an beiden Tagen mit einem eigenen Messestand vor Ort. Bei den zahlreich erschienen Besuchern stießen insbesondere die Informationsmaterialien zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik Glotterbad, zum Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation (ZAPR) in Freiburg sowie zum Präventionsangebot BalancePLUS auf großes Interesse.

Im Rahmen der angebotenen Vortragreihe hielt Oberarzt Dr. Georg Schmitt am Sonntagnachmittag einen Vortrag zum Thema "Burnout". Im Anschluss an den Vortrag nahm sich Dr. Schmitt ausreichend Zeit um alle Fragen der zahlreich erschienenen Besucher zu beantworten.

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27.03.2015

Impulsive Esstörungen

Störungsspezifische Therapieangebote bieten massgeschneiderte Lösungen für Betroffene. In der Rehaklinik Glotterbad wurde deshalb ein Konzept für die Behandlung impulsiver Esstörungen (Binge Eating, Bulimie) eingeführt. Zudem wurde zusammen mit der Rehaklinik Ob der Tauber und der Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl ein intergratives Versorgungskonzept für adipöse Patienten entwickelt.

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02.05.2014

4. Mai Weltlachtag: Lachen heilt die Seele

„Lachen ist die beste Medizin“, lautet ein altbekanntes Sprichwort und „wer lacht, lebt länger“, weiß auch der Volksmund. Die Leitung der Rehaklinik Glotterbad – Fachklinik für psychosomatische Erkrankungen – hat die heilende Wirkung erkannt und bietet seit Jahren regelmäßig Lachyoga für ihre Patienten im Freizeitprogramm an.

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Rund zwanzig Patienten in der Klinik Glotterbad bilden bei dem regelmäßig stattfindenden Abendangebot den Lachyoga-Kreis um Bärbel Hinz-Käfer. Einige von ihnen probieren unter Anleitung der Gründerin des Freiburger Lachclubs, zum ersten Mal vorsätzliches Lachen.

„Lachen baut Stress ab und Glückshormone auf“, erklärt die Lachyogatrainerin. „Beim Lachen werden fast sämtliche Muskeln im Körper beansprucht, der Puls steigt.  Durch Tiefenatmung wird der Sauerstoffaustausch intensiviert. Das Zwerchfell massiert die inneren Organe und nach einer starken muskulären Anspannung setzt tiefe Entspannung ein.“ Der Effekt auf den Körper lasse sich durchaus mit „innerem Jogging“ verglichen. Dann klopfen die Teilnehmer die Lachbahnen ihres Körpers ab und schon beginnen die Übungen.

Bei einer sollen sich die Teilnehmer Bekanntes in Erinnerung wiederrufen: wie Ärger mit dem Chef, dem Nachbarn, dem Lebenspartner oder den Kindern. Diese Situationen werden kurz angeguckt, mit ausgestreckten Armen hinter sich geworfen und laut belacht. Auf Übung folgt Übung bis ein breites, tiefes, prustendes und spontanes Gelächter von selbst kommt. „Wer über sich selbst und die eigenen Unzulänglichkeiten lachen kann, der kann auch leichter Schweres ertragen. Mit einer humorvollen Einstellung gelingt es, mit uns selbst auf Distanz zu gehen. Es kommt zu einer veränderten Sicht der Dinge“, erläutert der Humorcoach die heilende Wirkung dieses Trainings.

Nach Aussage der Teilnehmer hält die Wirkung dieses Trainings noch Tage lang an.

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